Mobiler sonderpädagogischer Dienst an beruflichen Schulen (MSD)

Der MSD ist ein Angebot der Förderberufsschulen an die beruflichen Schulen.

Durch gezielte Zusammenarbeit mit allen am Lernprozess beteiligten Personen soll der Schülerin und dem Schüler mit Förderbedarf im Bereich des Hörens oder der Sprache der Verbleib an der beruflichen Regelschule ermöglicht werden, damit sie/er ihre/seine Ausbildung erfolgreich abschließen kann.

  • Der MSD bietet Beratung und Unterstützung in allen Belangen des Hörens und der Sprache an, jedoch keine Nachhilfe oder Therapie.
  • Zentraler Bestandteil der Tätigkeit des MSD ist die Beratung.
  • Der/Die MSD-Lehrer/in ist Ansprechpartner/in für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern.
  • Die Anlässe für Beratungsgespräche sind vielfältig.

Was sind die Handlungsfelder des MSD?

Die Anlässe für Beratungsgespräche sind vielfältig:

  • Schulleistungen sinken deutlich ab
  • Schülerinnen und Schüler haben Herausforderungen im Sozialverhalten (z. B. auffällige Zurückhaltung, motorische Unruhe, Aggressivität)
  • Schülerinnen und Schüler beteiligen sich nicht am Unterrichtsgespräch
  • Schülerinnen und Schüler erscheinen unaufmerksam und interesselos
  • Schülerinnen und Schüler reagieren nur bei direkter Ansprache
  • Mündliche Anweisungen werden nicht oder falsch ausgeführt
  • Schülerinnen und Schüler leiden wegen der Hörbeeinträchtigung oder sprachlichen Auffälligkeit

Was bietet der MSD?

  • Der MSD hilft bei der Beantragung von Nachteilsausgleich.
  • Der MSD bietet zudem kollegiale Fallberatung an den beruflichen Schulen an.
  • In Einzelfällen ist auch Einzelintegration möglich.
  • Die MSD-Lehrkraft ist Studienrat/in an Förderschulen mit dem Schwerpunkt Gehörlosen- oder Schwerhörigenpädagogik bzw. Sprachheilpädagogik.
  • Der MSD in den Förderschwerpunkten Hören und Sprache arbeitet überregional (Oberfranken, Mittelfranken, Unterfranken und Oberpfalz) und kostenlos.